Draußen kochen (3)

Am Bibertalradweg gegessen

Diesmal haben wir einen der ersten warmen Tage dieses Jahres genutzt und uns auf den Weg gemacht. Entlang der Bibert (Bibertalradweg) sind wir von Fürth Richtung Ammerndorf gefahren. Primär stand die Findung eines geeigneten Kochplatzes im Fokus, nicht die eigentliche Radtour. Nach rund 20 km haben wir dann kurz vor Ammerndorf einen geeigneten Platz gefunden. Es war etwas windig, aber dank Funktionskleidung und robustem Equipment kein Problem!

Was gab es zu Essen?

  • Angus Filet (in Butterschmalz medium gebraten)
  • Salat mit Äpfeln, Trauben (rot/grün), Kresse, Rettichkresse (rot/grün), Ziegenkäse, Parmesan, frischer Pfeffer, Orangenstücke
  • Gemüsemix, bestehend aus Kartoffeln, Fenchel, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, Pinienkerne, Walnüssen, Möhren, Olivenöl, frischen Pfeffer und Meersalz
  • Schokoladen-Cookie von Nachbar Ben und Kaffee aus der Bialetti von Nachbarin Christina

Ein paar Bilder

Leckeres Rindfleisch

Draußen kochen (2)

Bei Rainer Dornburg habe ich es gesehen, seither mach ich es immer öfter: draußen kochen. Großartig! Und man kann nahezu alles draußen kochen. Zugegeben, ich habe bisher meist das Gleiche gekocht, aber das schmeckt uns halt recht.

Aber zurück zum Anfang: Rainer kocht auf seinen Rad- und Wander-Touren regelmäßig sein Essen selbst. Und da dachte ich mir irgendwann: gute Idee – probierste auchmal. Da ich die Ausrüstung bereits nahezu vollständig hatte, habe ich irgendwann begonnen, meine Sachen zu packen und einfach mal loszuziehen. Samt Frau natürlich 🙂

Fotobeweis

Nach einer kleinen Radtour auf der Suche nach einem geeigneten Platz in der Sonne haben wir eine schöne Bank gefunden. Und? Kriegt man Lust, oder?

Stadtschlampe („Alltags-Fahrrad“) gebaut.

Ich habe eine Herausforderung: jeden Tag 20 km Fahrrad fahren. Nein, das ist nicht die Herausforderung. Das ist keine Herausforderung. Die Herausforderung ist die Klärung der Frage „Welches Fahrrad ist das richtige Fahrrad hierfür?“

So viel steht fest: es muss haben …

  • Schutzblech
  • Klingel
  • Gangschaltung
  • Cambium-Sattel
  • Gepäckträger

Und: es sollte ein Rad sein, das ich auch mal im Regen stehen lassen kann. Bei Sichtung des Bestandes stellte ich fest, dass der Fuhrpark kein Rad bietet, welches all diese Eigenschaften in sich vereint. Was ist also die Lösung? Richtig! Ein neues Fahrrad muss her!

Ich baue eine Stadtschlampe!

Wobei – das übliche Problem droht: ich stecke so viel Liebe in das Fahrrad, dass ich es doch nicht alleine stehen lassen kann.

Aber fangen wir vorne an: nachdem sich meien Frau über Knieschmerzen beschwert, seit sie das von mir für sie gebaute Rad fährt, hatte ich schonmal einen Teilespender: dann muss das Rad eben wieder zerlegt werden. Gesagt, getan. Es handelt sich um das liebevoll zusammengeschraubte BIRIA – Du erinnerst Dich? Es fehlte also nur noch ein Rahmen und ein paar Kleinteile. Ach ja – kosten sollte es auch nicht unbedingt viel, weil ich im Moment etwas knapp bei Kasse bin.

Ich habe also das BIRIA zur Freude meiner Frau rauf in die Wohnung geschleppt und erstmal vollständig zerlegt. Alle Teile auf Brauchbarkeit geprüft und gereinigt, gefettet, usw. Ich konnte erstaunlich viel verwenden!

Einkaufsliste

In Summe hat mich das komplette Fahrrad am Ende € 660,– gekostet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Budget.

Fazit

Jetzt habe ich doch wieder so viel Energie und Liebe in den Bau des Rades gesteckt, dass es wohl doch keine Stadtschlampe geworden ist. Muss ich eben noch eines bauen …

Ein paar Bilder

Stadtschlampe 6 Stadtschlampe 5 Stadtschlampe 4 Stadtschlampe 3 Stadtschlampe 2 Stadtschlampe 1

Fürth – Köln: Tag 3 (MZ – KO)

Der dritte Tag war der schönste Tag der Radtour: es war trocken, eiskalte, die Luft war klar. Kaum ein Mensch war auf meinem Weg zu finden. Zwei Damen beim Joggen, eine Frau auf ihrem Crosser. Drei Männer, die einen Wels mit einem Meter Länge aus dem Rhein zogen. Sonst absolute Stille. Nur das Wasser, das Laub und die Vögel. Gut – das klingt jetzt recht romantisch. Ich habe die Eisenbahn und LKW-Geräusche in meiner Rhein-Romantik kurzerhand ausgeblendet. Man möge es mir nachsehen. Aber ich fand dieses Teilstück (MZ – KO) eigentlich am schönsten.

Geschichte am Rhein

Neben der gefühlt einhundertausend Burgen entlang des Stroms konnte man auch einige Reste der jüngeren Geschichte entdecken. Z.B. die Reste der Hindenburgbrücke bei Bingen. Ein bedrohlich schwarzer Steinklumpen steht am Wasser seit nunmehr über 100 Jahren. Es ist der westliche Brückenturm der damals zweitgrößte deutsche Eisenbahnbrücke über den Rhein.

Die „Feindlichen Brüder“

Auch an ihren zwei Burgen bei Kamp-Bornhofen bin ich vorbei gekommen. Ihre Geschichte habe ich erst im Nachgang von einer guten Freundin in Köln erfahren. Nachzulesen ist sie natürlich bei Wikipedia: Die Geschichte der „Feindlichen Brüder“.

Pause am Felsen

Gegen Mittag schien dann endgültig die Sonne! Je näher ich nach Köln kam, desto schöner wurde das Wetter. Und da ich genau zu diesem Zeitpunkt am Loreley-Felsen ankam, habe ich mir dort eine ausgedehnte Pause bei einem Kännchen Kaffee und einem großen Stück Donauwelle gegönnt. Herrlisch!

Reste der Hindenburgbrücke Mainzer Straße in Bingen am RheinHafenstraße in Bingen am Rhein

Köln: ein paar Bilder …

Heute möchte ich ein paar Bilder aus Köln posten. So zum Jahresende. Die Stadt im Winter. Am Jahresende merke ich immer am meisten, wie sehr mir die Stadt fehlt. Nein, auch im Frühling. Von Sommer und Herbst möchte ich garnicht anfangen – da ist Köln besonders schön! Wenn Du noch mehr Bilder von Köln sehen willst, empfehle ich Dir dieses Portal: http://www.bilderbuch-koeln.de/. Ich fand das am Anfang total super. Die Bilder sind immernoch herrlich anzusehen. Viel Freude daran!

Apple Mail Suche funktioniert nicht richtig

Du findest nicht mehr alle Mails oder Dein Apple Mail verhält sich seltsam? Dann ist dieser Tipp genau der richtigte Lösungsversuch!

Seit nunmehr ein paar Jahren nutze ich Apple Mail und versuche es immer wieder mit Altrenativen. Das Programm ist einfach nicht wirklich zuverlässig, stabil und komfortabel. Aufgrund der Tatsache, dass in meinem Haushalt aber nunmal alles auf Apple-Hardware läuft (so hatte sich das Steve damals bestimmt vorgestellt) ist ein Wechsel von Programmen wie Mail zu Thunderbird o.ä. mit einem Aufwand verbunden, den ich nicht machen möchte. Ist halt doch alles recht integriert (z.B. Kalender, Notizen, etc.). Aber: ich will garnicht über das selbst gewählte Schicksal klagen!

So funktioniert Apple Mail wieder richtig

  1. Wie immer: Backup machen, falls etwas schief geht!
  2. Apple Mail schließen
  3. Über den Finder-Menüpunkt „Gehe zu“ auf „Gehe zu Ordner“ klicken und diesen Pfad einkopieren:
     ~/Library/Mail/V4/MailData
  4. In dem nun geöffneten Verzeichnis folgende Dateien löschen:
    1. Envelope Index
    2. Envelope Index-shm
    3. Envelope Index-wal
  5. Apple Mail neu Starten. Jetzt synchronisiert u.a. er alle Mailkonten. Es mag den Anschein haben, er richtet Mail neu ein – keine Panik, es geht nichts verloren!

Hurra! Alles da!

Jetzt wirst Du ziemlich schnell feststellen, dass Du wahrscheinlich ein paar mehr E-Mails als daovr hast. Bei mir waren es rund 2.000 Nachrichten in Summe mehr, die ich jetzt wieder verwalten und durchsuchen kann.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Aussortieren und wegwerfen!

Bildquelle Beitragsbild: Apple Mail Logo