Bikepacking – Schlafzimmer, Küche, Bad.

Beim Bikepacking.

Bikepacking – habe ich alles? Habe ich auch wirklich alles? Oder habe ich wieder etwas vergessen? Ja! Ich habe vergessen, wo ich die Packliste hingeräumt habe! Unterwegs fällt es mir dann wieder ein, was ich vergessen habe. Nur da ist es halt dann doof.

Bilder.

Diesmal habe ich Bilder gemacht. Die prägen sich leichter ein. Ich möchte Dir also mit diesem Post meine Packliste vorstellen (und zugleich eine Quelle schaffen, wo ich sie wieder finden kann):

Das Schlafzimmer.

Bikepacking - das Schlafzimmer

Das Schlafzimmer besteht aus

  • einem leichten Zeltboden (hier im grauen Säckchen)
  • einem Säckchen Zelthaken aus Titan
  • dem Säckchen mit dem Zeltgestänge (ganz rechts im Bild)
  • einer superleichten Luftmatratze (gelbes Säckchen)
  • einem Schlafsack bis minus 5 Grad, 700g leicht
  • einer Dackelgarage (Zelt, auch rund 1 Kg.)

Die Werkstatt.

Bikepacking - die Werkstatt

Ich weiß: Da fehlt die Hälfte! Wo sind die Ersatzspeichen? Usw. usw. Es tut mir leid, aber ich nehme nicht mehr mit. Ich habe mit dieser Ladung meine Grenze gezogen:

  • zwei Ersatzschläuchen
  • Flickzeug
  • einen 8er und einen 10er Schlüssel
  • Kombizange
  • Klebeband
  • Schaltzug
  • Reifenhebel
  • eine Hand voll Kabelbinder und
  • eine Hand voll Schrumpfschläuche
  • Kettensprenger mit Kettenstiften
  • den Brooks Schlüssel für meinen Sattel
  • ein Set Inbus-Schlüssel

Die Küche.

Bikepacking - die Küche

Die Küche ist mir am wichtigsten. Da ich gerne koche und draußen noch gerner koche, habe ich (außer den Zutaten, die natürlich nicht im Bild sind) immer meine Satteltasche mit dem Standard-Equipment zur Hand:

  • die Trangia Flasche mit dem Brennspiritus. Ich empfehle darauf zu achten, möglichst hochprozentigen Spiritus zu kaufen. Die stark verdünnten Gemische sorgen für relativ viel Ruß an den Töpfen.
  • mein Trangia 25-Set (ohne Wasserkocher, den habe ich weggeworfen)
  • das Trangia Schneidbrett (das ist eine Frechheit, dass man das separat kaufen muss, ebenso wie den…
  • Trangia Sack.
  • natürlich ein Schweizer Messer
  • eine Titantasse
  • Titan-Besteck
  • Pfeffer, Salz, Olivenöl
  • ein Stabfeuerzeug (ist das beste Feuerzeug, um den Trangia anzuwerfen)
  • abgesägter Holzlöffel (damit er in den Trangia passt)

 Das Badezimmer.


Das Badezimmer besteht aus dem Nötigsten:

  • ein Wäschesack für die Schmutzwäsche
  • mein Deodorant
  • Fettcreme
  • Duschmittel
  • Haar-Shampoo
  • Desinfektionsgel
  • Zahnbürste und –creme
  • Wattestäbchen
  • ein Handtuch
  • Nassrasierer (nicht auf dem Bild)
  • NIVEA Aftershave (nicht auf dem Bild)

Was zwischenzeitlich hinzugekommen ist:

  • eine kleine Dose Pomade 😉
  • eine Schlafbrille aus dem Flugzeug, da da Zelt im Sommer doch schon recht früh hell ist.

Der Abwasch …


…muss halt leider auch sein. Was ausreicht:

  • Küchenschwamm
  • Geschirrtuch
  • Spülmittel
  • Stahlwolle für den hartnäckigen Schmutz

Erste Hilfe unterwegs


Das ist eigentlich ganz schnell erledigt: der kleine Verbandskasten (Datum regelmäßig prüfen!), Sonnencreme und Mückenschutz.

Draußen kochen (3)

Am Bibertalradweg gegessen

Diesmal haben wir einen der ersten warmen Tage dieses Jahres genutzt und uns auf den Weg gemacht. Entlang der Bibert (Bibertalradweg) sind wir von Fürth Richtung Ammerndorf gefahren. Primär stand die Findung eines geeigneten Kochplatzes im Fokus, nicht die eigentliche Radtour. Nach rund 20 km haben wir dann kurz vor Ammerndorf einen geeigneten Platz gefunden. Es war etwas windig, aber dank Funktionskleidung und robustem Equipment kein Problem!

Was gab es zu Essen?

  • Angus Filet (in Butterschmalz medium gebraten)
  • Salat mit Äpfeln, Trauben (rot/grün), Kresse, Rettichkresse (rot/grün), Ziegenkäse, Parmesan, frischer Pfeffer, Orangenstücke
  • Gemüsemix, bestehend aus Kartoffeln, Fenchel, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, Pinienkerne, Walnüssen, Möhren, Olivenöl, frischen Pfeffer und Meersalz
  • Schokoladen-Cookie von Nachbar Ben und Kaffee aus der Bialetti von Nachbarin Christina

Ein paar Bilder

Leckeres Rindfleisch

Draußen kochen (2)

Bei Rainer Dornburg habe ich es gesehen, seither mach ich es immer öfter: draußen kochen. Großartig! Und man kann nahezu alles draußen kochen. Zugegeben, ich habe bisher meist das Gleiche gekocht, aber das schmeckt uns halt recht.

Aber zurück zum Anfang: Rainer kocht auf seinen Rad- und Wander-Touren regelmäßig sein Essen selbst. Und da dachte ich mir irgendwann: gute Idee – probierste auchmal. Da ich die Ausrüstung bereits nahezu vollständig hatte, habe ich irgendwann begonnen, meine Sachen zu packen und einfach mal loszuziehen. Samt Frau natürlich 🙂

Fotobeweis

Nach einer kleinen Radtour auf der Suche nach einem geeigneten Platz in der Sonne haben wir eine schöne Bank gefunden. Und? Kriegt man Lust, oder?