Draußen kochen (6) – Fritten im Trangia – ein Versuch

Die Fragestellung, ob man Pommes im Trangia machen kann, treibt mich schon einige Tage um. Was macht man in solch einem Falle? Klar: im Internet gucken. Da steht ja alles drinne. Und wenn man lesefaul ist wie ich, ist die erste Anlaufstelle Youtube.

Auf Youtube habe ich dann einen Kollegen gefunden, der das schonmal im Wald probiert hat. Vorgehensweise und Ergebnis klangen überzeugend!

Natürlich esse ich nicht nur Fritten, sondern dann gleich richtig: Currywurst dazu!

Fritten im Trangia – meine Einkaufsliste

  • Kartoffeln, festkochend
  • 1 Liter Brändle Erdnussöl
  • Currypulver
  • Hela Curry Gewürz-Ketchup
  • Salz
  • eine rote und eine weiße Bratwurst
  • 1 Flasche Bier

Die Herstellung

  1. Ich habe die Kartoffeln geschält und in kleine Streifen geschnitten. Etwas kleiner als die üblichen Pommes im öffentlichen Raum, damit es nicht so lange dauert.
  2. Danach habe ich meinen Trangia aufgebaut, Spiritus eingegeben und gezündet, das Erdnussöl in den Topf gegeben. Achtung nur zur hälfte befüllen, das läuft sonst über, wenn man die Kartoffeln reingibt.
  3. Bis das Öl heiß genug ist, dauert es ca. 20 Minuten. Also: Geduld! Ich habe die Zeit genutzt, meinen Arbeitsplatz vorzubereiten und den Grill zu zünden.
  4. Nach weiteren 20 Minuten waren die Fritten fertig. Ab in die Schüssel, Salz und Paprikapulver drüber, fertig!
  5. Die Autobauer nennen das immer „Hochzeit“, also tu ich das auch: der Moment, an dem Fritten mit Curry-Sauce und der Wurst auf einem Teller „vereint“ werden.
  6. einfach aufessen und jot isset. Lekka!

Fazit

Super. Mit Geduld erzielt man echt ein gutes Ergebnis! Das merke ich mir auf jeden Fall für die nächste Radtour. Meine absolute Empfehlung!

Fotobeweis

Faszination Bewegtbild

…ja ich weiß: Querformat. Der Moment war jedoch so aufregend, dass ich alle Basics der Bewegtbilderzeugung kurzerhand vergaß…

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