Gewichts-Tuning

IMG_3556Mit den Standard-Komponenten hat mein Faltrad ein Eigengewicht von 11 kg. Das ist jetzt kein „Gewicht“ in dem Sinne. Trotzdem bin ich als Bub natürlich leidenschaftlicher Bastler. Ich habe angefangen, mein Rad leichter zu machen: Komponenten-Shopping mit der Briefwaage. Als erstes habe ich die Bremshebel gegen Leichtgewichte ausgetauscht: AEST MTB CNC Aluminium-Bremshebel (67 g). Bei Harlekin Bikeparts gekauft. Und heute kürze ich den Lenker von 600 mm auf 500 mm. Wenn das Fahren mit dem kurzen Lenker gut geht, tausche ich ihn nächstes Jahr gegen den AX-Lightness MTB Carbon Lenker Hera aus. Der kostet allerdings € 99,–. Da muss ich erstmal sparen.

Einkauf.

IMG_3457IMG_3246_2IMG_3454Seit ich diesen Blog angefangen habe, habe ich mein Auto drei Mal gesehen. Und das rein für berufliche Fahrten. Heute kaufe ich zum zweiten Mal mit meinem Fahrradanhänger ein: Getränke-Großeinkauf. Vier Kästen Wasser passen in den Hänger. Das Fahrverhalten ist recht stabil, nur mit dem Bremsen muss man bei voller Last defensiver und vorausschauender agieren. Den Hänger habe ich über das Internet gekauft. Du findest ihn hier. Er ist robust, zusammenfaltbar (passend zum Fahrrad) und leicht.

Mittlerweile fühle ich mich richtig gut dabei, das Auto nicht zu benutzen. Lass Dich anstecken!

Austauschprogramm.

TretlagerDas wohl billigste Teil meines Faltrades ist das Tretlager. Nach wenigen Kilometern zeigt mir ein guter Freund und Fahrradspezialist, wie einfach die Bauweise des Tretlagers doch ist: ich spüre bei langsamen Treten Kugel für Kugel den Widerstand. Die Recherche hat begonnen: im neuen Jahr werde ich ein ordentliches Innenlager mit seiner Hilfe verbauen. Ganz hilfreiche Tipps habe ich im Faltradforum gefunden. Dieses Forum kann ich übrifgens jedem empfehlen, der sich mit Falträdern beschäftigt.

Trelock LS 950: 70 Lux machen hell.

LS950 Control IonDas LS 950 Control Ion-Licht von Trelock macht richtig gut hell. Einziger Nachteil beim Kauf des knapp 100-Euro-teuren Trelock LS 950: der „Vario-Halter ZL 700“. Ein Nylonband, welches man um den Lenker wickelt. Mit 70 Lux hat man ja etwas Verantwortung im Straßenverkehr: den Gegenverkehr nicht blenden. Da ist eine Halterung, bei der der Scheinwerfer „so ungefähr“ bei jeder Montage irgendwas beleuchtet, eher nachteilig. Ich habe die Halterung weggeworfen und eine ordentliche für ca. 10 € nachgekauft: ZL 500 nennt sich das robuste, verschraubbare Teil.  Es ist für alle gängigen Lenkerdurchmesser gerüstet. Meine absolute Empfehlung!

Klickfix Vari Rack – tolles Ding.

IMG_4122Heute habe ich ihn zum ersten Mal ausprobiert: Klickfix Vario Rack. Geniales Ding: leicht, robust, durchdacht. Die verstellbaren Riemen bieten tausend Möglichkeiten, sein Hab und Gut sicher festzuzurren. Ich kann Vario Rack wärmstens empfehlen.

Die Montage der separat zu beschaffenden Klickfix-Halterung ist kinderleicht und in wenige Minuten erledigt. Der Korb wird in die Haltevorrichtung nur eingehängt und verriegelt.

IMG_4130Das Zusammenfalten des Rades ist nicht beeinträchtigt, das Korbgestell passt problemlos in die Tragetasche mit rein. Mit rund € 67,– ist es inkl. Halterung allerdings kein günstiges Vergnügen. Wenn dadurch aber ein teures Laptop sicher transportiert werden kann, ist es sein Geld wert …

Geschäftlich unterwegs.

o_19egl6tfu179317n1f2n1oond79aIch bin von einer Geschäftsreise zurückgekehrt, die ich mit Auto und Faltrad organisiert habe. Es ist super angenehm gewesen, in Köln aus dem Hotel zu kommen und auf das Faltrad zu steigen, um die alte Heimat zu erkunden. Man erreicht gute Geschwindigkeiten mit dem Dahon (ca. 30 km/h) und ist natürlich wesentlich flexibler in der Großstadt.

Auf der Weiterreise nach Dortmund habe ich mir bei B.O.C. einen Satz Reifen Schwalbe Marathon Plus Schwalbe Marathon Plus gekauft. Im Sonnenschein an der Autobahn-Raststätte zwischen Köln und Düsseldorf habe ich die Reifen mit wenigen Handgriffen gewechselt. Mit der Gangschaltung ist es jedoch etwas schwierig, weil alles sehr eng verbaut ist. Geht aber mit etwas Geduld. An der Raststätte auf 4,5 bar aufgepumpt hatte ich ein ganz neues Fahrerlebnis! Grandios!

In Düsseldorf habe ich einen Freund für mein Konzept neugierig machen können, er fuhr gleich mal zur Probe.

Am Ziel angelangt, habe ich zwei Tage in Dortmund bei einem Unternehmens-Event verbracht. Dort habe ich alte und neue Branchenkollegen getroffen, von denen am Ende sieben Mann ihre Probefahrt auf dem Parkplatz gemacht haben 🙂 Ich denke, einer wird sich eines kaufen …

Es werde Licht!

Die Falträder, die mit Beleuchtung angeboten werden, haben vorne einen Nabendynamo mit einem schönen B&M-Licht, hinten ein batteriebetriebenes Rücklicht. Das finde ich irgendwie nicht optimal gelöst. Bis mir etwas besseres einfällt, habe ich mir einfache LED-Leuchten von Sigma (SIGMA SPORT Beleuchtungsset Micro Combo) gekauft. Die taugen für den Teil „gesehen werden“ erstmal. Das „sehen“ überlege ich mir dann in der dunklen Jahreszeit. Muss ja was leichtes, kleines, helles und mit USB aufladbares sein. Und es soll kein Vermögen kosten!

Dahon Faltrad gekauft

Heute habe ich mir ein Dahon Faltrad gekauft. Früher nannte man die Räder „Klapprad“. Warum die heute „Faltrad“ heißen, weiß ich nicht. Ist auch nicht wichtig. Es ist ein „Einstiegsmodell“. Einstiegsmodelle kosten heute so viel, wie früher teuere Räder. Meines habe ich etwas günstiger zum empfohlenen Verkaufspreis erhalten. Ich habe es bei Fahrrad Mlady in Stein bei Nürnberg gekauft.

Mein Faltrad ist auf jeden Fall ein entscheidender Baustein in meinem „Mobilkonzept 2015“:

  1. möglichst wenig Auto fahren
  2. möglichst viel ÖPNV nutzen
  3. möglichst viel Fahrrad fahren
  4. zwischen Auto und Fahrrad liegt die Vespa!

Ich bin gespannt, wie es wird. Peer auch.

Ach ja – und so sieht es aus:

Und dann gibt es ja noch die Seite des Herstellers. Die haben das etwas schöner fotografiert und beschrieben.

Lackqualität

LackqualitätAm Wochenende wollte ich meinen 126er erstmalig waschen und polieren. Erstaunt war ich jedoch, als ich heute Nachmittag die Regentropfen auf der Heckklappe sah: Perlen! Regenperlen auf einem 28 Jahre alten Lack. Ohne Verkaufspolitur. Ich bin begeistert. Dennoch werde ich die erste eigene Politur vornehmen. Schon alleine, um die Karosserie auf Rostbefall zu überprüfen. Gerade bei den bekannten Schwachstellen wie dem Heckscheibenrahmen sollte man regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf mit z.B. Fluid Film konservieren.