Scheibenwischer

W126 - Fahren im RegenDie Konstruktion der versenkten Scheibenwischerachsen geht auf eine Enwicklung der Daimler Benz AG zurück. Das Patent wurde 1951 Béla Barényi und Karl Wilfert erteilt. Diese Position verbessert die Aerodynamik, mindert Windgeräusche und vor allem die Verletzungsgefahr bei einer Kollision mit Fußgehern.
Die veränderte Anordnung der Wischarme hatte das Ziel, bei so genannten “Hochgeschwindigkeitsautos” (Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit über 220 Km/h) die Wischer immer parallel zur Strömung zu halten, um ein Abheben der Wischarme zu verhindern. Das konnte ich mir alles bei der ersten Fahrt durch den Regen in Baden Württemberg gleich mal ansehen …

Kauf des Mercedes W 126 300 SE

w126_1Nach einer kurzen Sichtprüfung inklusive Probefahrt habe ich meinen ersten W126 übernommen und mit Kurzzeitkennzeichen nachhause gefahren. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, das letzte Ergebnis der Rubrik “Langlebigkeit und Qualität” in Besitz zu nehmen, bevor diese Rubrik in Sindelfingen wohl für immer geschlossen wurde. Helmut Kohl fuhr “seinen” 126er übrigens über 500.000 km. Da müssen heutzutage schon zwei bis drei Phaeton oder Audi A8 in Berlin herhalten. Aber das dient ja zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie. Anderes Thema.

Mein 126er ist in einem recht hoffnungsvollen Zustand. Ich denke, ich werde bei richtiger Pflege ein paar Jahrzehnte mit ihm verbringen. So ist mein Plan. Ich freue mich schon auf das H-Kennzeichen 🙂