Fürth – Köln: Tag 2 (MIL – MZ)

Am zweiten Tag meiner Reise habe ich beschlossen, die mit der Bahn zu kürzen. Warum? Ich wollte unbedingt bei Tageslicht an der Mündung Main in den Rhein ankommen. Der Wirt meiner Übernachtungsstätte erklärte mir auch, dass der Radweg um diese Jahreszeit sehr schlecht sei. Ich wäre den Weg ja gerne vollständig gefahren, aber der Tag war einfach zu kurz dafür. Muss ich im Sommer eben nochmal machen.

Junger Begleiter

Auf meiner Tour begegnete mir dann irgendwann ein 13-jähriger Junge auf einem Rennrad aus den 1980er Jahren. Eine Zeit lang bin ich mit ihm zusammen gefahren. Er erklärte mir, dass er eine Radtour von Frankfurt am Main nach Mainz macht. Das hat mich irgendwie an früher erinnert und echt gefreut. Er war übrigens der einzige Radfahrer, der mir an dieser Strecke begenet ist. Unterwegs habe ich dann dieses Gebäude gefunden:

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img_3252Dieser große Klotz war beeindruckend. Da sind bestimmt mal ganz viele Menschen jeden Tag rein und raus gegangen und haben dort ihr Geld verdient. An diesem Tag liefen nur ein paar Leute mit gelben Helmen herum und haben wahrscheinlich geguckt, wann das Gebäude einstürzen wird.

Als ich dann ein paar Kilometer weiter fuhr kam ich an einen großen Aussichtsturm aus Metall. Für mich eine Überwindung aufgrund meiner Höhenangst. Aber: ich bin raufgeklettert und habe mir die Welt von oben angesehen. Sehr beeindruckend!

Und dann schließlich das Tagesziel: der Rhein! Ich konnte mir die Mündung vom Main in den Rhein ansehen und war von diesem Genuss äußerst beglückt!

Fürth – Köln: Tag 1 (WÜ – MIL)

An meinem ersten Tag der Reise habe ich mich kurzerhand entschlossen, doch nicht von Fürth aus loszufahren. Es regnete ohne Ende. Die Gefahr, ab 16.00 Uhr durch die dunkle Landschaft zu radeln war mir zu groß. Ich wollte mein Tagesziel Miltenberg zu einer Zeit erreichen, zu der ich noch auf eine warme Küche treffe. So bin ich also mit dem Regionalzug von Fürth nach Würzburg Hbf gefahren, um von dort aus meine Tour zu starten. Wie im letzten Jahr habe ich wieder auf meine Regenausrüstung gebaut und bin mit dieser durch das – auf meiner Strecke – unattraktive Würzburg geradelt, bis ich es endlich geschafft habe: der Main.

Radfahren am Main

Gut, das Radfahren am Main ist jetzt keine anspruchsvolle Geschichte. Es war jedoch durchaus reizvoll, die Strecke, die ich mit meiner Familie im Frühsommer abgefahren bin, im späten Herbst nochmals zu fahren – und zwar völlig alleine! Nein falsch – eine Frau und ihr Hund traf ich unterwegs.

Streckenverlauf

Eigentlich bin ich nur am Main entlang gefahren: Würzburg – Karlstadt – Gemünden – Lohr – Marktheidenfeld – Wertheim – Freudenberg – Miltenberg. Am Ende hat mein Tacho 135 km Tagesstrecke gemeldet. Fahrtzeit rund sechs Stunden, davon vier Stunden Dauerregen. Das Hotel hatte glücklicherweise zwei Heizkörper, sodass meine Kleidung recht gut trocknen konnte, bis ich am zweiten Tag weiterzog.

Korrektur: eigentlich müsste die Tour ja jetzt WÜ-K heißen, nicht mehr FÜ-K. Aber man möge es mir nachsehen …

Hauptbahnhof FürthBahnhof KitzingenFahrrad in der Regionalbahn

Fürth – Köln: Packliste

packlisteHabe ich schonmal erwähnt, dass ich mich freue? Ich glaube schon, oder? Heute habe ich meine Packliste überprüft und bin nun zu 99% startklar. Es fehlen mir nur noch die Merinosocken (falls die Wettervorhersage stimmt). Ich habe nur die hinteren Packtaschen mit. Würde ich nicht noch ein paar Tage in Köln bleiben, hätte sogar eine kleine Tasche gereicht. Der liebe Gott hat die Funktionswäsche erfunden. Ist schon krass, wie wenig Material man nur noch mit sich rumschleppen muss! Das größte Gewicht haben die Fahrradsachlösser. Heute habe ich noch mit Freunden telefoniert, mit denen ich am zweiten Tag in Köln Essen gehen werde. Da freue ich mich auch schon drauf! Das wird ein Kölsche Gelage, das weiß ich heute schon…

Fürth – Köln: Musikliste

Ich freue mich! Ich fahre nach Köln! Nicht, dass ich das nicht eh mache, sobald es mir möglich ist. Nein, ich fahre seit ich in Fürth wohne das erste Mal mit dem Rad in meine Heimatstadt. ICh wollte das eigentlich schon imm sommer tun. Da gab es nur ein zeitliches Problem. Und da ich es mir eben für dieses Jahr vorgenommen habe, muss ich mich nun beeilen.

Fürth – Köln: Tourdaten

1. Tag: Fürth – Miltenberg (170 km, 1000 hm)
2. Tag: Miltenberg – Mainz (105 km, 310 hm)
3. Tag: Mainz – Kowelenz (100 km, 310 hm)
4. Tag: Kowelenz – Cölle (95 km, 203 hm)

Ich lasse mir also Zeit und genieße die Reise, die Kälte, vielleicht auch herbstliche Nässe (ich glaube, man sagt auch „Regen“ dazu), die aufgeweichten Böden… Dort bin ich dann mit mir allein.

Playlist

Die Playlist habe ich heute fertiggestellt:

Ja ich weiß – eindeutig BAP-lastig. Da bin ich übrigens Weihnachten im Konzert in Cöln. Wird bestimmt gemütlich.

Beitragsbild: Carlos Andrés Reyes

Das neue MacBook Pro.

Da ist es also, das neue MacBook Pro. Jetzt muss es nur noch einen Anwendungsfall finden. Also ich meine eigentlich einen Nutzenaspekt. In meinem Umfeld kenne ich exakt eine Person, die ihr MacBook Pro ohne externen Monitor im Regelfall nutzt. Alle anderen haben ihr Pro entweder neben einem Monitor stehen, oder gar dahinter. Nun – für die ist die Touch Bar wohl nicht gebaut. Die können sich also schonmal € 300 sparen. Die brauchen sie auch. Für das Set an Adaptern. Im Regelfall haben sie nämlich einen Monitor mit Thunderbolt-Anschluss. Dafür benötigen Sie also einen „Thunderbolt 3 (USB‑C) auf Thunderbolt 2 Adapter“, der kostet € 59. Dann können sie ihren Monitor schonmal wieder nutzen. Wenn sie ihr iPhone am Rrechner aufladen wollen bzw. Daten übertragen wollen, benötigen sie lediglich den „USB-C auf Lightning Kabel (1 m) Adapter“. Der kostet € 29. Und: bevor ich den USB-Hub wieder anschließne kann, muss ich mir lediglich einen „USB-C-auf-USB-Adapter“ für € 25 kaufen. Wenn ich jetzt natürlich noch den Kartenslot wiederherstellen möchte, kann ich mir ja den „SanDisk Extreme Pro SD UHS‑II Card USB‑C Reader“ für € 54,95 zulegen. Dann habe ich nur noch den Bedarf für ein nettes Täschchen, in dem ich meinen Kabelsalat aufheben kann. Dafür habe ich jetzt noch ein Budget von € 132,05 zur Verfügung.

Adapter-Shop

  • Thunderbolt 3 (USB‑C) auf Thunderbolt 2 Adapter € 59
  • USB-C auf Lightning Kabel (1 m) Adapter € 29
  • USB-C-auf-USB-Adapter € 25
  • SanDisk Extreme Pro SD UHS‑II Card USB‑C Reader € 54,95

Verstehen kann ich es nicht. Wo ist der Anwendungsfall für dieses Gerät? Ja – es sieht schön aus. Wertig. Absolut. Wollte ich mein Bestandsgerät MacBook Pro von 2015 (13″, 2,9 GHz, i5, 16 GB, 512 GB) mit den gleichen Leistungswerten und erneut kaufen, schlägt der Kaufpreis mit € 2.439 zu Buche. Dann noch das Adapterset oben drauf (+ € 167,95) und wir liegen bei € 2.606,95. Wahnsinn. Ich lege also auf meinem Kaufpreis von € 2.219 ganze € 387,95 drauf, um mit identischer Peripherie weiterarbeiten zu können. Ach ja – und dann habe ich die Variante mit Touch Bar gekauft. Anders geht es nicht.

Ich denke, es wird weiterhin genug Fans geben, die sich ein MacBook Pro kaufen werden. Aber auch solche, die vielleicht keine andere Wahl haben. Ich finde es schade, dass die Innovationskraft des größten Konzerns der Welt in nur einer Person lag.

Beitragsbild: luise / pixelio.de

Draußen kochen. Ausrüstung

Ich wurde schon oft gefragt, mit welcher Ausrüstung ich unterwegs bin. Ob am Wegesrand von Spaziergängern, bei Facebook oder von Freunden. Ich habe auch schon oft vergessen, alles mitzunehmen. Aus diesen Gründen habe ich beschlossen, hier meine Ausrüstungsliste zu hinterlegen. Wer also wissen will, welche Ausrüstung ich habe, wird hier fündig. Natürlich habe ich nicht immer alles dabei…

Kleine Küchen-Packliste

Ich versuche, alles immer so dicht wie möglich zu verpacken. Einerseits wegen des Packvolumens, andererseits hasse ich es, wenn etwas klappert. Natürlich habe ich nicht immer alles dabei. Es hängt von meiner Planung ab. Vielleicht nutzt Dir meine kleine Packliste etwas, ich würde mich freuen!

ils Fernstudium – und der Briefkasten wird zur Altpapiertonne

Ja, ich habe einen Fehler gemacht. Ja, ich war zu naiv. Ja gut, dann eben schlicht doof. Vielleicht gibt es ja ein Fernstudium von ils, wie man diese Schule wieder loswerden kann, ohne umzuziehen?

Aber der Reihe nach: was ist passiert?

Die Idee, mit einem Fernstudium den beruflichen Horizont zu erweitern, ist ja grundsätzlich erstmal nichts dummes. Dumm jedoch ist die Entscheidung, sich das Angebot von ils und den dazugehörigen Derivaten mit gleicher Postadresse in Hamburg anzusehen und am Ende eine Postadresse zu hinterlassen.

ils Fernstudium – geh‘ mir wech damit!

Nachdem ich mich für ein Alternativangebot, welches nicht aus der Hamburger Altpapierunternehmensgruppe stammte, habe ich alle Mitglieder dieses Hauses mit dazugehöriger „Kundennummer“ postalisch angeschrieben und um Löschung meiner Adresse aus dem Verzeichnis gebeten, das der Bedarf an Leistungen der Schule nicht mehr vorhanden sei. Das ist nun mehrere Wochen her. Die Tatsache, dass die Produktion eines Stempels „Annahme verweigert! Zurück an Absender.“ sich zwischenzeitlich gelohnt hat, verkürzt die Geschichte und spricht für sich selbst.

Die Geister, die ich rief…

Wie kriege ich jetzt die Plage wieder aus meinem Briefkasten? Anzeige wegen Verstoß des Datenschutzes? Anzeige wegen Umweltverschmutzung? Bin ich schuld, wenn die Post das Porto wieder erhöht, weil jede Woche mind. zwei Briefe zurückgehen?

Fazit

Ich attestiere dem „Institut für Lernsysteme GmbH“  Lernresistenz und kann jeden nur ausdrücklich davor warnen, diesem Hause die eigene Postadresse preiszugeben! Oder man bestellt sich gleich einen Stempel „Annahme verweigert! Zurück an Absender.“ dazu, den ich für € 30 inkl. Versand hier anbiete! Gut. Der nutzt ja nichts, aber vielleicht ist es eine Frage der Masse …
UPDATE 27.12.2016: Der Rückversand hilft nicht! Man muss anrufen und sich noch ein paar Wochen gedulden, dann wird die unerwünschte Lieferung eingestellt!

Telekom APP „MagentaSERVICE“ – mein Vertrag heißt jetzt „Klaus“

Ich bin seit einigen Monaten T Mobile-Kunde. Wegen des Empfangs. Nicht wegen des Preises oder gar der Service-Angebotes. Bisher war ich Kunde von O2. Bis auf den Empfang eben hat alles funktioniert. Aber der ist halt doch schon ein wichtiges Kriterium, wenn es um Mobilfunk geht. Nun habe ich im Zuge des Wechsels meine O2-App deinstalliert und das Telekom-Gegenstück installiert.

MagentaSERVICE – die App

Diese App ist wirklich ein bunter Strauß an Interaktivität! Was ich im Detail mit dieser App alles anstellen kann – hier erfährst Du es. Menüpunkt für Menüpunkt:

Verbrauch & Kosten

Ich kann den Verbrauch ablesen, die verbleibende Zeit und die aktuellen Kosten nach Telefonie, NAchrichten, Daten und Tarifoptionen aufgeschlüsselt.

Positiv Ich kann alle Daten einsehen
Negativ Ich kann eben nur lesen. Wollte ich eine Tarifoption hinzubuchen, oder die Optionen durchstöbern, habe ich Pech. Das geht nicht.

Verträge

Ich kann meinen gewählten Mobilfunkvertrag einsehen.

Positiv Ich kann meinen gewählten Mobilfunkvertrag einsehen.
Negativ Ich kann Positionen wie „nicht betrachtete Budgets“ lesen. Gut – hier habe ich „Flatrate“. Aber was zum Teufel sind „nicht betrachtete Budgets“? Und: was sind „SMS Stückbudgets“? Wenn „Flatrate“ dahinter steht – kann ich dann SMS in alle Netze schicken?

Auftragsstatus

Ich kann einsehen, ob Aufträge offen sind und wie deren Status ist. Ich habe keine Aufträge offen, so bleibt der Bildschirm weiß.

Meldungen

Ich kann ich aktuell lesen, dass die Telekom hier beschriebene App auslobt und mir viel Spaß damit wünscht. Außerdem kann ich eine aktuelle Information zur Mobilfunknutzung im EU-Ausland sehen. Und: was ich allgemeines zur Vorbeugung in der Gewittersaison tun kann. Spannend.

Positiv Ich kann drei Meldungen einsehen.
Negativ Die Meldung, dass ich mir die App ansehen soll, in der ich gerade bin, ist sinnbefreit.

Empfehlungen für Sie

Ich erhalte Empfehlungen der Telekom aus dem Bereich „TopApps“,, „Telekom Empfehlungen“ und „Aktionen“. Alle Links führen aus der App heraus auf teilweise nicht mobiloptimierte Seiten der Telekom.

Positiv Ich bekomme Empfehlungen.
Negativ Folge ich einer Empfehlung, werde ich auf normale nicht mobiloptimierte Seiten geführt und muss mich im Falle eines Kaufwunsches erneut anmelden.

Hilfe & Service

Ich kann zu allen Themen allgemeingültige Informationen abrufen oder Videos sehen.

Positiv Wenn ich Zeit habe, habe ich einen schier unendlichen Pool an FAQs.
Negativ Nichts steht im Kontext zur App und meinem Mobilfunkvertrag. Es ist keine Interaktion möglich. Selbst zu Begriffen wie „Stückbudgets“ finde ich nichts.

Einstellungen

Ich kann einen Haken setzen, ob mich das Telefon über „Neue Rechnungen“,, „Angebote“ oder „Medungen“ informieren soll. Ich kann meinem Mobilfunkvertrag einen Namen geben.

Positiv Ich kann entscheiden, über was ich benachrichtigt werden möchte. Ich kann meinen Mobilfunkvertrag „Klaus“ nennen.
Negativ Ich kann nicht mehr einstellen. Z.B. Traffic-Warnung o.ä.

Fazit

Diese App kann nichts. Ich nutze sie, um mein Traffic-Volumen zu kontrollieren, das war es. Mehr Produkte, die z.B. im Kontext meines Tarifes stehen, kann ich nicht kennenlernen, mich darüber informieren oder gar hinzubuchen. Der App fehlt es an jeglicher Intelligenz, die sie rechtfertigen könnte. Im Grunde ist sie ein mobiloptimierter Login in einen kleinen Teilbereich des Kundenmenüs der Telekom-Seite: mein Vertrag und mein Verbrauch. Der Rest ist eine Linksammlung.

Der Ritzelrechner.

Auf der Suche nach der idealen Übersetzung für mein Randonneur – wir erinnern uns: ich fahre nach Venedig uns nehmen nicht nur meines, sondern uch das Gepäck meiner lieben Frau mit – bin ich auf eine recht hilfreiche Seite gestoßen: Jürgen Berkemeier hat auf seiner minimalistisch gehaltenen Website einen Ritzelrechner zur Verfügung gestellt, der mir bei meiner Konfigurationsentscheidung sehr geholfen hat. Hier werden die Übersetzungen und Geschwindigkeiten sehr anschaulich dargestellt. Auch der Rest der Seite ist sehr interessant! Meine Empfehlung!

Bild: „Der Ritzelrechner“, Screenshot Jürgen Berkemeier-Website