Radeltour. Ein Kurzbericht.

Abfahrt-Bahnhof-Fuerthim-Zug-nach-PoeckingAm Freitag habe ich mich um 9.00 Uhr auf mein Fahrrad gesetzt. In Pöcking. Am Starnberger See. Es hat gerade aufgehört zu regnen, ein paar Grad war es im Plus. Aber einstellig. Ziel: Fürth. Entfernung: 235 km. Zwischenstop: Augsburg. Mein Freund Micha wartete dort mit Corny-Riegel und seinem Randonneur auf mich. Fantastisch.

So habe ich mich auf den Weg nach Fürth gemacht. Durch schlammige Schotterwege („Wirtschaftswege“), Platzregen, strahlenden Sonnenschein, hässlichen Gegenwind und zwischendrin etwas Graupelschauer. Es war alles dabei. Ich war total glücklich. Gut: bis ich dann irgenwann keine Lust mehr hatte. Hinter Weißenburg. Bis wir dann durch Schwabach kamen und nach Fürth einfuhren, war es doch 23:30 Uhr. Als ich daheim vom Fahrrad stieg, bin ich dann doch fast umgefallen, weil meine Beine taub waren. Ich habe dann gut 500g Hackfleischsauce mit ebensoviel Nudeln gegessen. Lecker! Danke, liebe Ehefrau! Auch für das Jever Fun.

Zur Route

Pause-am-Lech-bei-AugsburgPause-bei-strahlendem-SonnenscheinSo ganz stimmt die GPS-Route mit der tatsächlich gefahrenen Route nicht mehr überein. Wir haben in der dritten Etappe die Route etwas anders gefahren. Das lag daran, dass ich sie mit zu wenig Punkten im BaseCamp geplant hatte. Aber wir kannten uns ja da schon wieder aus 🙂

Wenn Dich die Route interessiert, habe ich hier für Dich die GPS-Daten zum Download im *gpx-Format bereitgestellt:

Zur Ausrüstung

Navigation

Ich hatte mein Garmin Edge 810 mitgenommen. Nachdem ich die Anzahl der maximalen Punkte auf meiner Strecke von (Standard) 500 auf 1500 im Garmin BaseCamp erhöht hatte, hatte ein eine perfekte Routenführung bis Augsburg. Von Augburg bis Fürth hatte ich allerdings nur eine Strecke mit 500 Punkten auf dem Gerät. Doof, aber bin trotzdem zuhause angekommen.

Fazit: Das Garmin Edge 810 ist für mich nach wie vor das beste Navigationsgerät für Radtouren. Ich kann es nur wärmstens empfehlen (auch, wenn ich Micha nicht überzeugen konnte)

Kleidung

Danke Udo. Udo von Travel & Trek Fürth hat mir das Icebreaker Terra LS Half Zip Hood vor einiger Zeit empfohlen. Fantastisches Oberteil. In Kombination mit einer Haglöfs L.I.M. Wind Pull und der Odlo Primaloft-Hose war ich perfekt geschützt. Von 3°C bis 12°C. Immer passend. 13 Stunden lang. Meine Füße habe ich mit Shimano SH-MT54B geschützt. Vor Wind und Regen schützte die Vaude Shoecover Minsk. Die habe ich allerdings in Größe 47 bi 49 kaufen müssen. Sonst wären Sie über den Schuh nicht drüber gegangen. Ach ja: die Hände schützten Otix Tour Plus Winterhandschuh. Meine Empfehlung. Super Preis-/Leistungsverhältnis.

Radl

Naja, mein Randonneur halt. Aber da ist Optimierungsbedarf. Es muss etwas solideres gebaut werden. Die Komponenten für dieses Projekt kannst Du Dir hier ansehen und mir unerwartet schenken 😉

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1 Kommentar

  1. Das klingt, als wäre es eine sehr schöne Tour geworden. Wetter gehört ja dazu, habe ich von Dir gelernt. 🙂 Und eine Frau, die einen dann auch noch mit etwas Leckerem begrüßt – da passt doch alles. 🙂

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