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Fürth, Köln, Radtour, Randonneur, Reise

Fürth – Köln: Tag 3 (MZ – KO)

Der dritte Tag war der schönste Tag der Radtour: es war trocken, eiskalte, die Luft war klar. Kaum ein Mensch war auf meinem Weg zu finden. Zwei Damen beim Joggen, eine Frau auf ihrem Crosser. Drei Männer, die einen Wels mit einem Meter Länge aus dem Rhein zogen. Sonst absolute Stille. Nur das Wasser, das Laub und die Vögel. Gut – das klingt jetzt recht romantisch. Ich habe die Eisenbahn und LKW-Geräusche in meiner Rhein-Romantik kurzerhand ausgeblendet. Man möge es mir nachsehen. Aber ich fand dieses Teilstück (MZ – KO) eigentlich am schönsten.

Geschichte am Rhein

Neben der gefühlt einhundertausend Burgen entlang des Stroms konnte man auch einige Reste der jüngeren Geschichte entdecken. Z.B. die Reste der Hindenburgbrücke bei Bingen. Ein bedrohlich schwarzer Steinklumpen steht am Wasser seit nunmehr über 100 Jahren. Es ist der westliche Brückenturm der damals zweitgrößte deutsche Eisenbahnbrücke über den Rhein.

Die „Feindlichen Brüder“

Auch an ihren zwei Burgen bei Kamp-Bornhofen bin ich vorbei gekommen. Ihre Geschichte habe ich erst im Nachgang von einer guten Freundin in Köln erfahren. Nachzulesen ist sie natürlich bei Wikipedia: Die Geschichte der „Feindlichen Brüder“.

Pause am Felsen

Gegen Mittag schien dann endgültig die Sonne! Je näher ich nach Köln kam, desto schöner wurde das Wetter. Und da ich genau zu diesem Zeitpunkt am Loreley-Felsen ankam, habe ich mir dort eine ausgedehnte Pause bei einem Kännchen Kaffee und einem großen Stück Donauwelle gegönnt. Herrlisch!

Reste der Hindenburgbrücke Mainzer Straße in Bingen am RheinHafenstraße in Bingen am Rhein

Köln, Reise

Köln: ein paar Bilder …

Heute möchte ich ein paar Bilder aus Köln posten. So zum Jahresende. Die Stadt im Winter. Am Jahresende merke ich immer am meisten, wie sehr mir die Stadt fehlt. Nein, auch im Frühling. Von Sommer und Herbst möchte ich garnicht anfangen – da ist Köln besonders schön! Wenn Du noch mehr Bilder von Köln sehen willst, empfehle ich Dir dieses Portal: http://www.bilderbuch-koeln.de/. Ich fand das am Anfang total super. Die Bilder sind immernoch herrlich anzusehen. Viel Freude daran!

Fürth, Köln, Radtour, Randonneur, Reise

Fürth – Köln: Tag 1 (WÜ – MIL)

An meinem ersten Tag der Reise habe ich mich kurzerhand entschlossen, doch nicht von Fürth aus loszufahren. Es regnete ohne Ende. Die Gefahr, ab 16.00 Uhr durch die dunkle Landschaft zu radeln war mir zu groß. Ich wollte mein Tagesziel Miltenberg zu einer Zeit erreichen, zu der ich noch auf eine warme Küche treffe. So bin ich also mit dem Regionalzug von Fürth nach Würzburg Hbf gefahren, um von dort aus meine Tour zu starten. Wie im letzten Jahr habe ich wieder auf meine Regenausrüstung gebaut und bin mit dieser durch das – auf meiner Strecke – unattraktive Würzburg geradelt, bis ich es endlich geschafft habe: der Main.

Radfahren am Main

Gut, das Radfahren am Main ist jetzt keine anspruchsvolle Geschichte. Es war jedoch durchaus reizvoll, die Strecke, die ich mit meiner Familie im Frühsommer abgefahren bin, im späten Herbst nochmals zu fahren – und zwar völlig alleine! Nein falsch – eine Frau und ihr Hund traf ich unterwegs.

Streckenverlauf

Eigentlich bin ich nur am Main entlang gefahren: Würzburg – Karlstadt – Gemünden – Lohr – Marktheidenfeld – Wertheim – Freudenberg – Miltenberg. Am Ende hat mein Tacho 135 km Tagesstrecke gemeldet. Fahrtzeit rund sechs Stunden, davon vier Stunden Dauerregen. Das Hotel hatte glücklicherweise zwei Heizkörper, sodass meine Kleidung recht gut trocknen konnte, bis ich am zweiten Tag weiterzog.

Korrektur: eigentlich müsste die Tour ja jetzt WÜ-K heißen, nicht mehr FÜ-K. Aber man möge es mir nachsehen …

Hauptbahnhof FürthBahnhof KitzingenFahrrad in der Regionalbahn

Fürth-Venedig, Randonneur, Reise, Traum Velo, Usability, Werte schaffen

Der Ritzelrechner.

Auf der Suche nach der idealen Übersetzung für mein Randonneur – wir erinnern uns: ich fahre nach Venedig uns nehmen nicht nur meines, sondern uch das Gepäck meiner lieben Frau mit – bin ich auf eine recht hilfreiche Seite gestoßen: Jürgen Berkemeier hat auf seiner minimalistisch gehaltenen Website einen Ritzelrechner zur Verfügung gestellt, der mir bei meiner Konfigurationsentscheidung sehr geholfen hat. Hier werden die Übersetzungen und Geschwindigkeiten sehr anschaulich dargestellt. Auch der Rest der Seite ist sehr interessant! Meine Empfehlung!

Bild: „Der Ritzelrechner“, Screenshot Jürgen Berkemeier-Website

Einkauf, Fürth-Venedig, Randonneur, Reise, Velo

Einkaufsliste

Für meine Fürth – Venedig-Tour benötige ich noch einige Dinge, die ich hier in meiner Einkaufsliste vermerkt habe. Die Liste wird laufend ergänzt.

  • HAMA-128212-Reiseadapter (ca. € 10)
    Adapter für italienische Steckdosen 220V auf das deutsche Steckdosensystem
  • MSR Carbon Reflex 2 Ultralight (ca. € 400)
    Das Zelt, das unter 1 Kg wiegt. Ein absoluter Traum!
  • Zeltunterlage 220 x 130 cm (ca. € 50)
    Das muss natürlich unter das Zelt
  • FRILUFTS Microfibre Towel (ca. € 20)
    schnell trocknendes, leichtes und saugstarkes Handtuch in 60 x 120 cm Größe
Allgemein, Reise, Traum Velo, Werte schaffen

Teilebasar: Spenderfahrrad zerlegt, Teil 4

Heute habe ich das Spenderfahrrad zerlegt. Einige Teile kann ich für den Neuaufbau meines Traum Velos verwenden:

  • Gepäckträger
  • Low Rider
  • Schutzbleche
  • Rücklicht
  • Scheinwerfer
  • Schlosshalterung
  • Vorbau
  • Lenker
  • Shimano 105 Kurbelgarnitur
  • Shimano 105 Schaltwerk
  • Shimano 105 Kassette

Den Shimano 105-Umwerfer muss ich überarbeiten. Er passt von der Klemmung nicht. Ich benötige 28,6 mm, der Umwerfer ist jedoch mit einer 34,9 mm-Klemmung versehen. Leider gibt es von Shimano keinen Umwerfer der Reihe 105 mit 28,6er Klemmung. So habe ich die Baureihe 105 verlassen und einen Tiagra-Umwerfer bei ebay erstanden. Gut, der ist nun nicht schwarz, das halte ich jedoch aus 😉

Teilebasar

Ich habe die Gelegenheit genutzt, all meine Fahrradteile, die – zwar gebraucht aber – in einem tadellosen Zustand sind, bei ebay-Kleinanzeigen zum Kauf anzubieten. Da auch ich mit Gebrauchtteilen mein Traum Velo aus Budgetgründen aufbaue (man kann sie ja bei Defekten nach und nach gegen Neuteile tauschen), habe ich vielleicht auch für Dich ein paar Interessante Anbauteile. Hier findest Du sie. Mein Shimano 105-Umwerfer mit Klemmung 34,9 mm steht frisch geputzt natürlich auch für € 13,– inklusive Versand zum Verkauf (Stand: 7.1.2016).

Hier ein kleiner Zwischenstand

zwischenstand-traum-velo-projektGepäckträger-Halterung Traum Velo von hinten ... Shimano 105-Schaltwerk

 

Alltagsbericht, Fürth, Radtour, Randonneur, Reise, Velo

Radeltour. Ein Kurzbericht.

Abfahrt-Bahnhof-Fuerthim-Zug-nach-PoeckingAm Freitag habe ich mich um 9.00 Uhr auf mein Fahrrad gesetzt. In Pöcking. Am Starnberger See. Es hat gerade aufgehört zu regnen, ein paar Grad war es im Plus. Aber einstellig. Ziel: Fürth. Entfernung: 235 km. Zwischenstop: Augsburg. Mein Freund Micha wartete dort mit Corny-Riegel und seinem Randonneur auf mich. Fantastisch.

So habe ich mich auf den Weg nach Fürth gemacht. Durch schlammige Schotterwege („Wirtschaftswege“), Platzregen, strahlenden Sonnenschein, hässlichen Gegenwind und zwischendrin etwas Graupelschauer. Es war alles dabei. Ich war total glücklich. Gut: bis ich dann irgenwann keine Lust mehr hatte. Hinter Weißenburg. Bis wir dann durch Schwabach kamen und nach Fürth einfuhren, war es doch 23:30 Uhr. Als ich daheim vom Fahrrad stieg, bin ich dann doch fast umgefallen, weil meine Beine taub waren. Ich habe dann gut 500g Hackfleischsauce mit ebensoviel Nudeln gegessen. Lecker! Danke, liebe Ehefrau! Auch für das Jever Fun.

Zur Route

Pause-am-Lech-bei-AugsburgPause-bei-strahlendem-SonnenscheinSo ganz stimmt die GPS-Route mit der tatsächlich gefahrenen Route nicht mehr überein. Wir haben in der dritten Etappe die Route etwas anders gefahren. Das lag daran, dass ich sie mit zu wenig Punkten im BaseCamp geplant hatte. Aber wir kannten uns ja da schon wieder aus 🙂

Wenn Dich die Route interessiert, habe ich hier für Dich die GPS-Daten zum Download im *gpx-Format bereitgestellt:

Zur Ausrüstung

Navigation

Ich hatte mein Garmin Edge 810 mitgenommen. Nachdem ich die Anzahl der maximalen Punkte auf meiner Strecke von (Standard) 500 auf 1500 im Garmin BaseCamp erhöht hatte, hatte ein eine perfekte Routenführung bis Augsburg. Von Augburg bis Fürth hatte ich allerdings nur eine Strecke mit 500 Punkten auf dem Gerät. Doof, aber bin trotzdem zuhause angekommen.

Fazit: Das Garmin Edge 810 ist für mich nach wie vor das beste Navigationsgerät für Radtouren. Ich kann es nur wärmstens empfehlen (auch, wenn ich Micha nicht überzeugen konnte)

Kleidung

Danke Udo. Udo von Travel & Trek Fürth hat mir das Icebreaker Terra LS Half Zip Hood vor einiger Zeit empfohlen. Fantastisches Oberteil. In Kombination mit einer Haglöfs L.I.M. Wind Pull und der Odlo Primaloft-Hose war ich perfekt geschützt. Von 3°C bis 12°C. Immer passend. 13 Stunden lang. Meine Füße habe ich mit Shimano SH-MT54B geschützt. Vor Wind und Regen schützte die Vaude Shoecover Minsk. Die habe ich allerdings in Größe 47 bi 49 kaufen müssen. Sonst wären Sie über den Schuh nicht drüber gegangen. Ach ja: die Hände schützten Otix Tour Plus Winterhandschuh. Meine Empfehlung. Super Preis-/Leistungsverhältnis.

Radl

Naja, mein Randonneur halt. Aber da ist Optimierungsbedarf. Es muss etwas solideres gebaut werden. Die Komponenten für dieses Projekt kannst Du Dir hier ansehen und mir unerwartet schenken 😉

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Sagrada Familia (Quelle: Wikipedia)
Allgemein, Reise

Barcelona. Eine wundervolle Stadt.

MieträderDieses Wochenende haben wir in Barcelona verbracht. Das Wochenende, an dem Katalonien den Wunsch seiner Unabhängigkeit von Spanien mit einem Referendum bekräftigt hat. In Barcelona selbst hat man nicht viel davon mitbekommen. Außer natürlich am Sonntagabend. In unserem Lieblingsviertel „El Born“ wurde Sonntag die Bühne, große Monitore, VIP-Bereiche, Lautsprecher und Fernsehtechnik aufgebaut. Bei jeder Aktualisierung der Wahlergebnisse wurde gejubelt, kommentiert und gefeiert. Uns wurde schnell klar, dass diese Nacht kurz wird und an Schlaf kaum zu denken ist. Eine gute Gelegenheit, gegen 4 Uhr morgens aufzustehen und den „Blutmond“ zu beobachten, anschließend über den menschenleeren Bahnhof zu streifen und die morgendliche Ruhe der Großstadt zu entdecken. Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass hier mal kein Auto (außer ein paar Taxen) fährt und die Straßen nahezu menschenleer sind. Ein paar Grüppchen erschöpfter Kampftrinker sind uns natürlich auch begegnet. Ein paar Bilder dieser kurzen Reise möchte ich hier mit Dir teilen. Viel Spaß dabei.

Panorama: Der Bahnhof Estació De França in Barcelona

Estacio-De-Franca

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Schlafen in Barcelona El BornBrauerei Damm in Barcelona Barcelona: Sagrada Familia Barcelona: Sagrada Familia Fahrräder in El Born Tapas essen in El BornDenkmalschutz in den Gassen von Barcelonaschöne Dinge gehören zusammen: Barcelona ShoppingBarcelona: Eingang zur Sagrada FamiliaBahnhof im Stadtteil El Born von BarcelonaFleischverkauf. Da würde man sich in Deutschland aufregen ...Wo Bananen so wachsen, bist Du richtig: El Born