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Trinkflaschen und Trinken, Teil 7

Trinken

Das mit dem Trinken ist ja immer so eine Sache bei mir. Grundsätzlich trinke ich viel über den Tag verteilt, wenn man ca. drei bis vier Liter am Tag „viel“ nennen möchte. Nun, beim Fahrradfahren verhält sich das anders: meine Faustregel lautet hier „50 km = 0,5 Liter“ sind Minimalbedarf. Dann fühle ich mich wohl. Diese Erkenntnis musste natürlich beim Thema „Trinkflaschen am Traum Velo“ in die Planungen mit einfließen.

Trinkflaschen

Beim Thema „Trinkflaschen“ scheiden sich die Geister: es gibt Unmengen an Flaschen, Materialien, Systemen. Vom Kunststoff über Aluminium, Edelstahl bis zum Titan. Ich habe – glaube ich – alle relevanten Herstellerideen durchgetestet:

Entweder hat das Wasser nach Kunststoff oder Metall geschmeckt, ich habe die Flüssigkeit nicht komfortabel rausgekriegt, oder die Flasche nicht einfach reinigen können. Alles irgendwie blöd.

Lösung: Einwegflaschen

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt als Umweltsünder beschimpft werde (vorab: das ist mir egal): meine Lösung lautet 1,5-Liter-Einwegflasche von der Tankstelle oder dem Büdchen und fertig. Alles andere ist mir zu viel Kokolores. Wahrscheinlich ist die Herstellung und Reinigung von Metallflaschen sogar noch umweltschädlicher. Aber das wollte ich ja nicht thematisieren.

Die Menge von 1,5-Litern pro Flasche bedeutet in der Planung und dem Bau meines Rades natürlich auch, dass andere Trinkflaschenhalterungen verbaut werden müssen. Ach hier wieder: Wissenschaften ohne Ende! Preise in beliebiger Größenordnung, Diskussionsforen voll von Tipps, Ideen, negativen Produktbewertungen und immerwieder der  Frage, warum Hersteller X die Produktion von Y eingestellt hat und was denn jetzt der würdige Ersatz wäre.

Lösung: Flaschenhalter

Ich habe mich für das Modell „Fuxon Flaschenhalter 1,5 Liter“ entschieden. Auch, wenn die ersten schon wieder über die Lösung mit dem Gummiband geschimpft haben. Da die Trinkflaschen eh nur Vorratsbehälter für den Trinkrucksack sind (Empfehlung: Camelbak Trinkrucksack), kann ich diese auch mit einem breiten Einmachgummi einfach fixieren.

Fazit

Mit Trinkrucksack kann ich nun fünf Liter Flüssigkeit mitnehmen. Für mich die perfekte Lösung!

Lösung: Bilder

Trinkflaschen Flaschenhalter für 1,5-Liter PET-Flasche Trinkflaschen Flaschenhalter für 1,5-Liter PET-Flasche Trinkflaschen Flaschenhalter für 1,5-Liter PET-Flasche Trinkflaschen Flaschenhalter für 1,5-Liter PET-Flasche

Alltagsbericht, Einkauf, Rennrad, Usability, Velo, Werte schaffen

Rennrad: Alt + Alt = Neu!

Ich bin vor zwei Wochen mit dem Rad von Fürth nach Würzburg gefahren. Mein Ziel war es, in ein paar Wiederholungen am Ende ca. drei Stunden zu benötigen. Leider hat mir mein Rennradrahmen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber ich wollte ja weder auf meinen Schwager noch auf meinen Kollegen hören, die mir beide prophezeiten, dass der Rahmen zu klein ist. Zum Schwager habe ich gerade einmal 20 Km Fahrstrecke. Bei solch einer kurzen Strecke merkt man ja nicht wirklich, ob es im Rücken zieht, oder nicht. Wenn man aber 100 Km fährt, kommen nach 60 bis 80 Km die Rükenschmerzen. Unaufhaltsam brutal. Ich war sehr wütend, weil ich dieses kleine 52er Rennrad aus dem Hause Winora (1994) echt super finde. Aber das nutzt ja nichts!
In Würzburg angekommen habe ich beschlossen, einen anderen Rahmen zu verbauen. Mit den restlichen Komponenten (Shimano 105er-Gruppe) war ich ja zufrieden. Gleich am Würzburg Hbf habe ich ebay bemüht und nach Rahmen gesucht. Gefunden habe ich einen Giant Peloton Superlite-Stahlrahmen in der Größe 57. perfekt!
Samstag abend kam der Rahmen mit der Post, gleich angefangen – Sonntag abend fertig! Das Giant-Rennrad vom Christian 🙂

Hier ein paar Rennrad-Bilder:

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Winora RennradGiant RennradGiant RennradGiant Rennrad

Wie geht es weiter?

Es ist noch nichts richtig eingestellt. Das kommt jetzt: nochmal nach Würzburg radeln und die Imbus-Schlüsselsatz mitnehmen. Davor vielleicht nochmal in ein Fahrradgeschäft stolpern und einstellen lassen. Dann ist die Grundarbeit erledigt. Der Rest kommt mit den Kilometern…