Das Kabelproblem und seine Lösung.

Thema: Kabelführung Fahrrad

Aufgabenstellung:

Ich möchte das Stromkabel für das Rücklicht von vorne nach hinten verlegen. Möglichst geschützt, möglichst unsichtbar.

IMG_4221Im ersten Schritt habe ich also das Kabel in das übliche Loch im Rahmen gestopft. Anschließend habe ich das Tretlager ausgebaut und mit der Endoskop-Kamera mir ersteinmal ein Bild des Innenlebens meines Fahrradrahmens gemacht. Sehr interessant und sehr eng!

 

 

IMG_4223Im zweiten Schritt habe ich den Weg vom Tretlager nach hinten inspiziert. Sehr eng gebaut, nicht für eine Kabelführung gedacht. Aber geeignet! Nun also los: durch das kleine Loch hinten im Rahmen (Ausfallende) einen alten Bowdenzug gestopft, geschoben, rumgestochert, gedreht … bis ich im Tretlagerraum angekommen bin. Dort habe ich dann mein Stromkabel mit einem Schrumpfschlauch an das Ende des Bowdenzuges festgemacht. Mit 5mm losen Schrumpfschlauch dazwischen. Das ist wichtig – wegen der Beweglichkeit am Ende, wenn es um die Kurve durch das kleine Loch gehen soll. Jetzt habe ich vorsichtig gezogen, bis ich das Kabel am Ausfallende sah und durchziehen konnte.

IMG_4222Als Ergebnis hatte ich nun zwei Kabel: eines, welches von oben nach unten kommt und eines, welches von hinten nach vorne kommt. Diese habe ich dann zusammengelötet und mit einem Schrumpfschlauch isoliert. Jetzt nur noch einen kleinen Funktionstest, vorsichtig das Hollowtech II-Tretlager wieder eingebaut und fertig!

 

Projekt „Randonneur“

Mitte der 1990er-Jahre fuhr ich mein erstes Randoneur. Es war das perfekte Multifunktionsfahrrad für alle Einsatzzwecke. In Köln wurde es mir dann gestohlen. Ich habe mir kein neues Randonneur mehr gekauft. Trekkingrad, Stadtfahrrad und das Rennrad haben meinen Fuhrpark geprägt. Nachdem ich nach fast zehn Jahren Köln nach Fürth (Bayern) gezogen bin, habe ich meinen Fuhrpark um das Faltrad erweitert (ich habe ja bereits berichtet).

Mein Freund und Kollege Micha hatte sich jedoch vor einiger Zeit ein Randonneur gekauft und mich zum einen an alte Zeiten erinnert, zum anderen so richtig angefixt: das Multifunktionsfahrrad – der Lastenesel – das Alltagsrad – kurz: „wieder haben wollen!“. Aber nicht einfach in den Laden gehen und kaufen. Ich habe so viele Fahrradreste, dass ich mir daraus ein Randoneur bauen möchte (auch wenn die Rahmengeometrie natürlich nicht ganz die richtige ist).

Basis:

  • Cube LTD Pro
  • Radon r1 road
  • Rabeneick irgendwas Trekking
  • Specialized-Reste

Zukauf:

  • Kork-Lenkerband (rot)
  • ein Satz Bowdenzüge (auch in rot)
  • vier frische Bremsklötze der Marke Kool Stop

Im ersten Schritt habe ich alle Fahrradteile auseinandergeschraubt und mit einem Lappen sauber gemacht. Dann habe ich alle Teile sortiert und den Montageständer bemüht. Details meines Projektes werde ich zukünftig hier veröffentlichen …

Darf ich vorstellen: Alfine.

Shimano Alfine KurbelgarniturIch hatte ein Erlebnis: ich fuhr mit meinem Faltrad und plötzlich hat sich das Tretlager gefressen. Wie festgeschweißt stand die Kurbel binnen weniger Sekunden. Kein vor, kein zurück. Ich hatte ja schon vermutet, dass das Tretlager irgendwann kommen wird. Aber nicht so plötzlich! Nun gut: ich habe mich für die Shimano Alfine Kurbelgarnitur FC-S 501 mit Single Kettenschutz, schwarz inkl. Hollowtech II-Innenlager entschieden. Der Einbau war denkbar einfach, das Werkzeug hatte ich bereits. Die 4-Kant-Hantel habe ich samt Kugelreste dem Altmetall zugeführt. Jetzt läuft es wie geschmiert. Bin sehr zufrieden und glücklich – trotz der Tatsache, dass ich von 54 auf 48 Zähne gehen musste. Aber vielleicht bau ich mir ja ein 70-Zähne-Kettenblatt irgendwann 😉 Ride on! Christian

Bei mir ist eine Schraube locker.

IMG_3902Mist. Heute morgen habe ich doch tatsächlich eine Schraube verloren. Wer bremst, verliert. Jetzt erstmal nur vorne, hinten mit Ersatzschraube. Habe gleich mal den Händler angeschrieben, damit er mir einen Ersatz schicken kann. Bis dahin muss ich mir wohl mit einer „schweren“ Eigenbaulösung behelfen…

Den Teppich auf dem Bild gibt es übrigens bei IKEA.

Das Köln-Rad aus Köln.

IMG_3684Wer sich einmal in Köln verliebt hat, wird dieses Gefühl nicht mehr los. Auch, wenn es nicht viele nachvollziehen können. Ich liebe diese Stadt. Ihr widme ich dieses Eck…

Jedes Mal, wenn ich wieder einen kleinen Gruß aus der Heimat meines Herzens finde, werde ich ihn hier verewigen. Den Anfang macht ein Klapprad, welches ich heute Abend im Fürther Stadtpark im Schnee stehen sah. Dem Besitzer ist der für mich so anziehende Aufkleber noch garnicht so richtig aufgefallen: „Gold-Rad Köln“. Wem Gold-Rad nichts sagen sollte, dem empfehle ich diesen Wikipedia-Eintrag: Gold-Rad – Räder für die Ewigkeit!

Austauschprogramm.

TretlagerDas wohl billigste Teil meines Faltrades ist das Tretlager. Nach wenigen Kilometern zeigt mir ein guter Freund und Fahrradspezialist, wie einfach die Bauweise des Tretlagers doch ist: ich spüre bei langsamen Treten Kugel für Kugel den Widerstand. Die Recherche hat begonnen: im neuen Jahr werde ich ein ordentliches Innenlager mit seiner Hilfe verbauen. Ganz hilfreiche Tipps habe ich im Faltradforum gefunden. Dieses Forum kann ich übrifgens jedem empfehlen, der sich mit Falträdern beschäftigt.

Trelock LS 950: 70 Lux machen hell.

LS950 Control IonDas LS 950 Control Ion-Licht von Trelock macht richtig gut hell. Einziger Nachteil beim Kauf des knapp 100-Euro-teuren Trelock LS 950: der „Vario-Halter ZL 700“. Ein Nylonband, welches man um den Lenker wickelt. Mit 70 Lux hat man ja etwas Verantwortung im Straßenverkehr: den Gegenverkehr nicht blenden. Da ist eine Halterung, bei der der Scheinwerfer „so ungefähr“ bei jeder Montage irgendwas beleuchtet, eher nachteilig. Ich habe die Halterung weggeworfen und eine ordentliche für ca. 10 € nachgekauft: ZL 500 nennt sich das robuste, verschraubbare Teil.  Es ist für alle gängigen Lenkerdurchmesser gerüstet. Meine absolute Empfehlung!

Klickfix Vari Rack – tolles Ding.

IMG_4122Heute habe ich ihn zum ersten Mal ausprobiert: Klickfix Vario Rack. Geniales Ding: leicht, robust, durchdacht. Die verstellbaren Riemen bieten tausend Möglichkeiten, sein Hab und Gut sicher festzuzurren. Ich kann Vario Rack wärmstens empfehlen.

Die Montage der separat zu beschaffenden Klickfix-Halterung ist kinderleicht und in wenige Minuten erledigt. Der Korb wird in die Haltevorrichtung nur eingehängt und verriegelt.

IMG_4130Das Zusammenfalten des Rades ist nicht beeinträchtigt, das Korbgestell passt problemlos in die Tragetasche mit rein. Mit rund € 67,– ist es inkl. Halterung allerdings kein günstiges Vergnügen. Wenn dadurch aber ein teures Laptop sicher transportiert werden kann, ist es sein Geld wert …

Geschäftlich unterwegs.

o_19egl6tfu179317n1f2n1oond79aIch bin von einer Geschäftsreise zurückgekehrt, die ich mit Auto und Faltrad organisiert habe. Es ist super angenehm gewesen, in Köln aus dem Hotel zu kommen und auf das Faltrad zu steigen, um die alte Heimat zu erkunden. Man erreicht gute Geschwindigkeiten mit dem Dahon (ca. 30 km/h) und ist natürlich wesentlich flexibler in der Großstadt.

Auf der Weiterreise nach Dortmund habe ich mir bei B.O.C. einen Satz Reifen Schwalbe Marathon Plus Schwalbe Marathon Plus gekauft. Im Sonnenschein an der Autobahn-Raststätte zwischen Köln und Düsseldorf habe ich die Reifen mit wenigen Handgriffen gewechselt. Mit der Gangschaltung ist es jedoch etwas schwierig, weil alles sehr eng verbaut ist. Geht aber mit etwas Geduld. An der Raststätte auf 4,5 bar aufgepumpt hatte ich ein ganz neues Fahrerlebnis! Grandios!

In Düsseldorf habe ich einen Freund für mein Konzept neugierig machen können, er fuhr gleich mal zur Probe.

Am Ziel angelangt, habe ich zwei Tage in Dortmund bei einem Unternehmens-Event verbracht. Dort habe ich alte und neue Branchenkollegen getroffen, von denen am Ende sieben Mann ihre Probefahrt auf dem Parkplatz gemacht haben 🙂 Ich denke, einer wird sich eines kaufen …